Pilgerwege

entdecken und staunen

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gränzgängig pilgern 2023 - spirituell - kulturell


Wir tagespilgern wieder ausgehend von der Stadt am Rheinknie mit ihren vielfältigen Facetten und Geschichten und Zukunftsvisionen. Rheinaufwärts- mit Abstechern links und rechts des Flusses, etappenweise bis zum Ziel 2026 in Stein am Rhein.


Pilgeretappen 2023 mit Links zu Karten


29. März 2023 durch den elsässischen Sundgau

Schönenbuch BL bis Bartenheim F

Treffpunkt 09:33 Haltestelle Schönenbuch Dorf; ab Basel SBB mit Tram 8 bis Basel Schützenhaus; mit Buss 33 bis Schönenbuch Dorf

ein Pilgergang in den elsässischen Sundgau - einer Region mit einer wechselvollen Grenzgeschichte


Anmeldung bis Vortag, 18 Uhr per Mail pius.freiermuth@gmx.ch oder Telefon 031 991 99 03

Unkostenbeitrag Fr. 5.--/P. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Verpflegung aus dem Rucksack




Rückblicke

Von Riehen BS auf dem Himmelreich-Jakobusweg bis Efringen-Kirchen D. Von Basel zum Marienwallfahrtsort Mariastein. Ueber den Nunningerberg zum ehemaligen Benediktinerkloster Beinwil mit seiner wechselvollen Geschichte, Ort der früheren Begegnungsstätte als oekumenischer Gemeinschaft, heute Lebensort des Heiligen Orthodoxen Klosters Beinwil. Im Geiste von Franz von Assisi und vielfältigen architektonischen Denk-Mälern von Dornach/Arlesheim nach Liestal. Einen Rundgang in der Konferenzstadt Basel auf den Spuren von Humanisten und Reformatoren, Begegnung mit dem Münster, den mittelalterlichen Leonhards- und Peters- und Predigerkirche.

Mittwochspilgern 2022

Streckenkarten Etappen 2022


Ausblicke in die Kulturräume und Landschaftsräume des Hochrheines

Wir treffen auf ganz unterschiedliche "Resonanzräume". Alles Orte, die heute als Kunstdenkmäler unter Schutz stehen. Was ist ein "Kunst denk mal"? Kann ein Museum ein spiritueller Ort sein? Welche Assoziationen lösen architektonische Gebäudeformen, zivilisatorische Zersiedelung und naturnahe Kulturlandschaften aus? Wie hören sie sich an? Wie schmecken sie? Wie riechen sie?

Der Rhein trennt und verbindet geographische, sprachliche, kulturelle Räume. Exemplarisch steht dafür die Entstehung und Entwicklung des Hochstiftes Säckingen. Auf unseren Pilgeretappen stossen wir auf Spuren der römischen Antike, des Heiligen Römischen Reiches, der Reformation und Revolution in der Neuzeit. Für wen war das Mittelalter "die gute alte Zeit"? Unterwegs treffen wir auch auf Orte und Landschaften wo Eidgenossen und Leidgenossen Blut vergossen haben in St. Jakob, im alten Zürichkrieg, in den Konfessionskriegen und den europäischen Schlachten. Zahlreiche Bunker entlang des Flusses erinnern an die Grenzbesetzung während des zweiten Weltkrieges. Wir treffen auf Zeugnisse jüdischen Lebens, wandern entlang von Wasser- und Atomkraft und unterlaufen die Anflugschneise des Flughafens Zürich-Kloten.

Menschen prägen diese Landschaft - auch heute noch. Wir begegnen Humanisten, Reformatoren und Revolutionären. Dem Flusslauf entlang zu Fuss und auf Rheinkähnen sind früher nebst Händlern auch Pilger unterwegs gewesen. Wallfahrende Pilger nach Santiago de Compostela? Kirchliche Geschäftsreisende auf dem Weg nach Rom? Abenteurer und Kreuzzug-Pilger auf dem Weg nach Jerusalem? Wieviele von Landvögten zum Pilgern verurteilte Busspilger mussten zwangsweise ihre Stadt verlassen und nach Einsiedeln pilgern?

Entlang des Rheines werden wir auch auf Spuren von Mystikerinnen und Mystikern treffen, z.b. Franziskus von Assisi, insbesondere der rheinischen Mystik. Ebenso auf Spuren von Niklaus von Flüe. Nach der Reformation wurde sein Wirken und seine Bedeutung im langsam entstehenden Bundesstaat von reformierter und katholischer Seite unterschiedlich gedeutet - bis hin zur katholischen Heiligsprechung. Heute wird die Stimme lauter, dass wenn schon Heiligsprechung auch die Ehefrau Dorothee Wyss!!! Weil - ohne Dorothee kein Bruder Klaus...






Mittwochspilgern 2019, 2020 und 2021

auf den Spuren von Dorothee Wyss und Niklaus von Flüe


Jahreszeitpilgern 2018; Solothurn bis Bern